Der Bösendorfer Sommerkurs 2025 im Rückblick
Was bleibt von einem Wochenende, an dem sich Menschen treffen, um gemeinsam Musik zu machen? Vielleicht eine neue Idee, ein besseres Gefühl für ein Stück – und in jedem Fall das Wissen, dass man nicht allein ist mit seiner Leidenschaft. Und genau das war beim Bösendorfer Sommerkurs 2025 im Gottschling – Haus der Klaviere in Dülmen zu spüren: Musik, die Menschen zusammenbringt. Persönlich. Echt. Und mit Tiefe.
Vom 20. bis 22. Juni 2025 kamen leidenschaftliche Klavierspieler:innen aus ganz Deutschland nach Dülmen – für ein Wochenende, das ganz der Musik gewidmet war. Es ging um Austausch, neue Ideen und darum, einfach einmal aus dem Alltag herauszutreten und sich voll auf das Klavierspiel einzulassen. Begleitet wurden sie dabei von zwei Menschen, die nicht nur viel Erfahrung mitbringen, sondern vor allem ein echtes Interesse an ihren Teilnehmenden: Prof. Aleksandra Mikulska, Konzertpianistin und Präsidentin der Chopin-Gesellschaft Deutschland, und Prof. Clemens Rave, der seit vielen Jahren junge Musiker:innen mit viel Gespür und Geduld begleitet.
Zwei Persönlichkeiten, zwei Wege – die Dozierenden im Porträt
Prof. Aleksandra Mikulska verbindet auf besondere Weise das Konzertpodium mit dem Unterrichtsraum. In Warschau geboren, studierte sie unter anderem in Karlsruhe und in Imola, Italien – zwei Stationen, die sie musikalisch stark geprägt haben. Ihre Liebe zur Musik, insbesondere zu Chopin, ist in jeder Note spürbar. Als Präsidentin der Chopin-Gesellschaft Deutschland engagiert sie sich nicht nur für den Erhalt, sondern vor allem für das Weitertragen dieser Musik. Wer sie live erlebt – ob im Konzert oder im Unterricht – spürt schnell, wie viel Feingefühl, Klarheit und Ernsthaftigkeit in ihrem musikalischen Zugang steckt. Und dass sie genau das auch an ihre Schüler:innen weitergibt: nicht nur Technik, sondern echtes Hinhören und Verstehen.
Prof. Clemens Rave bringt jahrzehntelange Erfahrung als Hochschullehrer mit – und eine Ruhe, die im Unterricht spürbar wird. Studierende schätzen an ihm vor allem seine reflektierte Art, seinen Blick fürs Wesentliche und seine Fähigkeit, auch komplexe technische oder musikalische Fragen verständlich zu machen. Dabei bleibt er immer zugewandt, nie belehrend. Neben seiner Lehrtätigkeit ist er regelmäßig als Juror und Dozent in Meisterkursen gefragt. Ihm ist wichtig, dass Unterricht nicht im luftleeren Raum stattfindet – sondern im Austausch mit dem, was auf der Bühne wirklich zählt.
Beide vereint nicht nur ihre fachliche Exzellenz, sondern auch ein großes pädagogisches Einfühlungsvermögen. Wer bei ihnen unterrichtet wird, erlebt Musik nicht nur als Kunstform – sondern als gemeinsamen Raum für Entwicklung.
Klavierspiel mit Fokus auf Persönlichkeit
Was diesen Meisterkurs für Klavier besonders machte, war die Haltung, mit der unterrichtet wurde: nicht frontal, sondern offen. Nicht von oben herab, sondern im Dialog. Die Teilnehmenden – ob ambitionierte Amateur:innen oder junge Musiker:innen auf dem Weg ins Studium – wurden ernst genommen. Es ging nicht darum, in kurzer Zeit „besser“ zu werden, sondern darum, sich weiterzuentwickeln, gezielt an eigenen Themen zu arbeiten und neue künstlerische Perspektiven zu entdecken.
Schon vorab konnten die Teilnehmenden ihre Repertoirewünsche und kurzen musikalischen Lebensläufe einreichen. So konnten individuelle Unterrichtsverläufe entstehen – mal vertiefend, mal suchend, mal überraschend. Für viele war das eine willkommene Abwechslung zum sonst eher standardisierten Unterrichtsalltag.
Bösendorfer-Flügel – Klang als Erlebnis
Ein besonderes Highlight war für viele die Möglichkeit, auf einem Bösendorfer-Flügel zu spielen. Die Wiener Traditionsmarke steht seit fast 200 Jahren für handgefertigte Instrumente mit einem ganz eigenen, warmen Klang. In Dülmen standen mehrere dieser Flügel zur Verfügung – und viele Teilnehmende machten hier zum ersten Mal Bekanntschaft mit einem Bösendorfer.
Einige waren tief beeindruckt, andere erst einmal vorsichtig – aber fast alle beschrieben das Spielen auf einem Bösendorfer später als etwas Besonderes. Nicht, weil der Klang „besser“ wäre, sondern weil er etwas auslöst: Aufmerksamkeit, neue Farben, eine andere Präsenz beim Spielen. Die Kooperation mit Bösendorfer verlieh dem Kurs nicht nur klanglich Tiefe, sondern auch ein Gefühl von Exklusivität, das keineswegs elitär wirkte, sondern einladend.
Der Bösendorfer Sommerkurs in Dülmen
Für das Jahr 2026 ist kein weiterer Sommerkurs geplant – 2026 steht ganz im Zeichen unserer Jubiläums-Festivitäten – dafür aber wieder für 2027. Umso mehr war dieses Wochenende ein Geschenk für alle, die nun dabei sein konnten. Ein Wochenende, das nicht „voll“ war, sondern durchlässig. Ein Kurs, der nicht auf Leistung getrimmt war, sondern auf Erfahrung. Eine Begegnung, die nachwirkt.
Ob jemand in diesen drei Tagen große Fortschritte gemacht hat, wird sich vielleicht erst später zeigen. Was aber sicher ist: Der Kurs hat Raum eröffnet – für Gespräche, für Musik, für gemeinsames Nachdenken darüber, was Klavierspiel eigentlich ausmacht. Und dafür braucht es nicht immer große Bühnen. Manchmal reicht ein guter Flügel. Ein stiller Moment. Oder ein Blick von einem Dozenten, der nicht nur hört, was gespielt wird, sondern auch, wer da spielt.
Das war der Bösendorfer Sommerkurs 2025 in Dülmen.
Ein Ort, der einlädt – nicht nur musikalisch
Doch es war nicht nur der Unterricht, der in Erinnerung bleibt. Es war die Atmosphäre. Die Gespräche in den Pausen. Die Ruhe zwischen den Stunden. Die große Aufmerksamkeit, mit der das Team von Gottschling – Haus der Klaviere für einen Rahmen gesorgt hat, in dem sich alle willkommen fühlen konnten.
Ein Teilnehmer, Manuel Breusch, brachte es in einer E-Mail nach dem Kurs auf den Punkt:
„Was Sie als Familie(n)Firma Gottschling hier auf die Beine stellen, lässt keine Wünsche offen. Es fühlte sich an wie ein Fest – nicht wie eine Veranstaltung.“
Solches Feedback kam nicht nur einmal. Es zeigt, wie wichtig das Umfeld für das Gelingen eines Kurses ist. Der warme Empfang, das gemeinsame Essen, die durchdachte Organisation – sie alle tragen dazu bei, dass aus Unterricht Begegnung wird. Dass aus Teilnehmer:innen Menschen werden, die sich gesehen fühlen.
Sie suchen den passenden Flügel oder das richtige Klavier für sich?
Im Gottschling – Haus der Klaviere in Dülmen finden Sie nicht nur eine große Auswahl an Flügeln und Klavieren – sondern auch Menschen, die Sie persönlich und mit viel Erfahrung beraten. Ob Bösendorfer, Yamaha oder ein sorgfältig restauriertes Einzelstück: Hier geht es um Klang, Charakter und darum, dass ein Instrument wirklich zu Ihnen passt.
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