Rückblick auf unseren Tag der offenen Tür zum 35-jährigen Jubiläum
Unser Tag der offenen Tür am 20. und 21. Juni 2026 war für uns ein besonderes Wochenende.
35 Jahre Haus der Klaviere Gottschling – dieses Jubiläum war lange geplant. Da Gernot Gottschling kurz zuvor verstorben war, bekam dieses Wochenende für uns eine ganz eigene, sehr persönliche Bedeutung. Umso mehr haben uns die vielen Begegnungen, Gespräche und Zeichen der Verbundenheit an diesen beiden Tagen berührt.
Gekommen sind Kundinnen und Kunden, Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter, Familien, Musikpädagoginnen und Musikpädagogen, Freunde des Hauses und viele Menschen, die dem Haus der Klaviere seit Jahren verbunden sind. Manche brachten persönliche Erinnerungen an Gernot Gottschling mit, andere erzählten von ihrem Instrument, von früheren Besuchen oder von gemeinsamen musikalischen Momenten.
Zwischen all dem war unser Haus zwei Tage lang gefüllt mit Musik, Austausch, bereichernden Gesprächen und eisgekühlten Getränken bei sommerlichen Temperaturen.
Unser Haus war offen – und voller Begegnungen
An beiden Tagen war viel Leben im Haus. Menschen gingen durch die Ausstellungsräume, blieben bei Instrumenten stehen, hörten Musik, stellten Fragen oder kamen miteinander ins Gespräch.
Viele Gespräche drehten sich um Klaviere und Flügel, um Klang, Handwerk und Musik. Andere waren persönlicher. Genau diese Mischung hat das Wochenende für uns so besonders gemacht.
Gerade in einer Zeit, die für unser Haus und unsere Familie nicht einfach ist, haben wir diese Verbundenheit sehr gespürt.
Einblicke in die Werkstatt
Ein wichtiger Teil des Programms führte in unsere Werkstatt. Dort, wo bei uns mit Erfahrung, Geduld und Sorgfalt an Klavieren und Flügeln gearbeitet wird.
Bei den Werkstattführungen konnten unsere Gäste sehen, wie viel Handarbeit in einem Instrument steckt. Besonders das Basssaiten spinnen hat viele fasziniert. Es ist ein Arbeitsschritt, bei dem man sehr direkt erlebt, wie aus Material, Können und Zeit später Klang entsteht.
Für uns war es schön zu sehen, mit wie viel Aufmerksamkeit zugehört, gefragt und beobachtet wurde.
Musik im ganzen Haus
Auch Musik hat dieses Wochenende getragen. Freunde des Hauses haben gespielt und immer wieder für besondere Klangmomente gesorgt.
Die Musik war nicht nur Programmpunkt. Sie war mitten im Haus. Zwischen Gesprächen, Ausstellungsräumen, Werkstattmomenten und Begegnungen. Menschen blieben stehen, hörten zu, kamen näher und teilten diesen Moment miteinander.
In solchen Augenblicken wurde spürbar, was das Haus der Klaviere seit vielen Jahren ausmacht: Klaviere, Flügel, Handwerk, Menschen und Musik gehören hier zusammen.
Vorträge mit besonderen Perspektiven
Auch die Vorträge waren Teil unseres Jubiläumswochenendes.
Am Samstag sprach Michael Gees über „Anders musizieren – Improvisation und schöpferisches Klavierspiel“. Sein Vortrag gab neue Impulse und öffnete einen Blick darauf, wie frei, lebendig und persönlich Klavierspiel sein kann. Im Anschluss entstand beim Pädagogentreff ein schöner Austausch unter Musikpädagoginnen und Musikpädagogen.
Am Sonntag ging es um „Restaurierung vs. Reparatur am Beispiel des historischen Knake Flügels des Stadtmuseum Münster“. Dieser Blick auf historische Instrumente, Verantwortung und den respektvollen Umgang mit musikalischem Kulturgut passte auf besondere Weise zu diesem Wochenende.
Auch für Familien und Kinder war etwas dabei
Neben Werkstatt, Musik und Vorträgen gab es an beiden Tagen viel zu entdecken. Unser Museum mit historischen Tasteninstrumenten war geöffnet, die Jubiläums-Rallye führte durch das Haus und bei der Bastel-Aktion mit Klavierfilz konnten Kinder selbst kreativ werden.
Dazu gab es Essen, Getränke und viele kleine Gespräche zwischendurch. Es war ein Wochenende, das Raum für vieles gelassen hat: für Freude, für Interesse, für Erinnerungen und für stille Momente.
Danke für dieses besondere Wochenende
Wir schauen dankbar auf diese beiden Tage zurück.
Danke an alle, die gekommen sind. Danke für jedes Gespräch, jedes Zuhören, jedes Mitmachen, jedes Musizieren und jedes Zeichen der Verbundenheit. Danke auch für die vielen persönlichen Worte, die uns in dieser Zeit erreicht haben.
35 Jahre Haus der Klaviere Gottschling sind für uns nicht nur eine Zahl. Es sind viele Jahre voller Instrumente, Vertrauen, Handwerk, Musik und Menschen, die unser Haus begleitet und mitgeprägt haben.
An diesem Wochenende war all das spürbar.
Mit großer Dankbarkeit blicken wir zurück – auf zwei Tage voller Musik, Erinnerung, Begegnungen und Zusammenhalt.
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